Der Hacker schläft nie - die Gefahr von Ransomware

Veröffentlicht am Montag, 27.11.2017 / IT- und TK-Infrastruktur

Der neue Erpressungstrojaner "Ordinypt" bedroht deutsche Firmen und fordert Lösegeld

In Deutschland treibt ein neuer "Erpressungstrojaner" sein Unwesen. Der Trojaner heißt "Ordinypt" und ähnelt auf dem ersten Blick dem Verschlüsselungstrojaner "Goldeneye". Denn auch der neue Virus hat es wieder auf die Personalverantwortlichen deutscher Firmen abgesehen und erpresst die Opfer mit Lösegeld. Jedoch lässt Ordinypt den Opfern keine Chance ihre Daten wiederzubekommen. In der Erpressermeldung wird zwar angegeben, dass die Dateien verschlüsselt wurden, doch in Wahrheit werden die vorhandenen Dateien einfach nur durch sogenannte "garbage-files" ersetzt und somit die Ursprungsdateien endgültig gelöscht.

Die Cyberkriminalität wird in Zukunft weiter zunehmen und Hacker werden immer schneller und häufiger neue noch komplexere Trojaner entwickeln. So werden sie den IT-Sicherheitslösungen immer einen Schritt voraus sein. Dies macht es für Unternehmen umso wichtiger ein gutes IT-Sicherheitskonzept zu haben.
Eine umfassende IT-Sicherheitsstrategie sollte deswegen immer die folgenden drei essenziellen Bereiche abdecken:
  • Aktueller und qualitativ hochwertiger Virenschutz
  • Vollständiges Datensicherungskonzept
  • geschulte Mitarbeiter
Um Ihre IT vor Cyberangriffen zu schützen, empfehlen wir Ihnen den stets aktuellen Virenschutz von Kaspersky, mit dem wir in der letzten Zeit viel positive Erfahrung gesammelt zu haben.

Bei einem vollständigen Datensicherungskonzept ist auf folgende Punkte zu achten:
  • Häufige Datensicherung mindestens 1x pro Tag mit mehreren Wiederherstellungspunkten.
  • Sicherungswege einrichten: Stellen Sie sicher, dass es mindestens einen Sicherungsort außerhalb des Netzwerks gibt.
  • Verwenden Sie geeignete Backupsoftware, die Ihnen nicht nur ein zuverlässiges Backup sondern auch ein schnelles Wiederherstellen Ihrer Daten ermöglicht.
Doch diese ganzen IT-Sicherheitsmaßnahmen sind nur halb so viel wert, wenn Sie Ihre Mitarbeiter nicht entsprechend geschult haben. Denn die größte Schwachstelle ist immer noch der Mitarbeiter selbst.

Eine ausführlichere Anleitung, wie man sich gegen Verschlüsselungstrojaner schützen kann und Makros in Office-Dokumenten deaktiviert, finden Sie hier. Nehmen Sie dieses Schreiben auch gerne als Vorlage um Ihre Mitarbeiter zu informieren! Sollten Sie noch weitere Fragen zu diesem Thema haben, kontaktieren Sie uns gerne.

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